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Wie KI zur kulturellen Evolution beitragen kann

Künstliche Intelligenz entwickelt zunehmend Lösungsstrategien, die außerhalb menschlicher Denk- und Suchmuster liegen. Eine internationale Studie unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung zeigt erstmals, unter welchen Bedingungen solche maschinellen Entdeckungen nicht nur übernommen, sondern langfristig Teil menschlichen Wissens und kultureller Evolution werden können.

Online-Sucht nimmt bei Kindern und Jugendlichen weiter zu

Die pathologische Nutzung sozialer Medien unter Kindern und Jugendlichen in Deutschland hat sich seit 2019 mehr als verdoppelt. Im September/Oktober 2025 erfüllten 6,6 Prozent der 10- bis 17-Jährigen die ICD-11-Kriterien für Sucht – nach 3,2 Prozent im September 2019. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Anteil um 1,9 Prozentpunkte und erreichte damit den zweithöchsten Wert der Zeitreihe. Das zeigt die Statista-Infografik mit Daten der aktuellen DAK Mediensucht-Studie 2026.

 

DGPs-Kongress 2026: Psychologische Perspektiven auf mentale Gesundheit, Künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit

Vom 7. bis 10. September 2026 wird Luxemburg zum Treffpunkt der wissenschaftlichen Psychologie: Rund 2.000 Forschende kommen zum 54. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) im European Convention Center Luxembourg (ECCL) zusammen. Der international ausgerichtete Kongress rückt aktuelle Forschungsergebnisse und die Frage in den Mittelpunkt, welchen Beitrag die Psychologie zur Bewältigung zentraler gesellschaftlicher Herausforderungen leisten kann.

Wie das Pferd Psychotherapie bereichert

Pferdegestützte Therapie kann die Wirkung einer klassischen Psychotherapie wesentlich verstärken, berichten Daniela Ehrenberg und Ann-Katrin Job in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift ´Psychosoziale und Medizinische Rehabilitation´ (2/2026).

 

Allmähliches Verschwinden sexueller Lust einerseits - und Polyamorie anderseits

Sexuelle Aktivität wird immer seltener, die Mehrheit der Frauen und Männer äußert sich damit zufrieden. Eine wachsende Minderheit befindet sich allerdings in Therapie - entsprechend ICD-10-Diagnose F52.0 "Mangel oder Verlust von sexuellem Verlangen". Professor Dr. Peter Fiedler und Kollegen analysieren den internationalen Trend in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift ´Verhaltenstherapie & Verhaltensmedizin´ (1/2026).

Jede:r dritte Jugendliche wird gegenüber den Eltern körperlich aggressiv

Eine Zürcher Langzeitstudie zeigt: Körperliche Aggressionen von 11- bis 24-Jährigen gegen ihre Eltern sind nicht selten – am häufigsten im Alter von 13 Jahren. Rund fünf Prozent der Befragten zeigen ein solches Verhalten auch noch im Erwachsenenalter.

Später in die Schule, länger schlafen und besser lernen

An Schultagen schlafen Jugendliche chronisch zu wenig – mit negativen Folgen für Wohlbefinden und Lernfähigkeit. Eine neue Studie der Universität Zürich und des Universitäts-Kinderspitals Zürich zeigt: Ein flexibler Start des Unterrichts am Morgen kann Schlaf, Gesundheit und schulische Leistungen verbessern.

 

Dauerhaftes Single-Sein belastet das Wohlbefinden junger Menschen

Immer mehr junge Erwachsene gehen keine romantischen Beziehungen ein – mit möglichen Folgen für ihr Wohlbefinden. Eine aktuelle Studie der Universität Zürich zeigt: Wer dauerhaft Single bleibt, verliert über die Zeit stärker an Lebenszufriedenheit und fühlt sich einsamer sowie depressiver – besonders ausgeprägt in den späten Zwanzigern.

 

Wie KITA-Fachkräfte entlastet werden können

Pädagogische Kita-Fachkräfte melden sich überdurchschnittlich häufig krank. In Westdeutschland werden pro Jahr fast 29 Krankentage gemessen, in Ostdeutschland etwa 34. Prof. Dr. Susanne Geister und KollegInnen analysieren in ihrer Studie gesundheitsrelevante Überforderungen der Fachkräfte und folgern konkrete Lösungsvorschläge - veröffentlicht in der unabhängigen Fachzeitschrift ´Wirtschaftspsychologie´.

Wie Architektur zu einem gesunden psychosozialen Klima im bezahlbaren Wohnungsbau beitragen kann

Im sozialen Wohnungsbau entstanden eindrucksvoll monotone Gebäude, die oft zu sozialen Brennpunkten ´herunterkamen´. Die Architektin Gemma Koppen und die Psychologin Tanja Vollmer analysieren und konkretisieren in einem reich bebilderten Fachbuch, wie dies durch eine bessere Architektur vermieden werden kann: ´Architektur und psychosoziale Gesundheit im bezahlbaren Wohnungsbau - Der Mensch als Maßstab´. Neben Neubauten fokussieren die Autorinnen die Sanierung und Erweiterung bestehender Gebäude.

Arbeitslose: viele zufrieden, wenige verzweifelt

Die Unterschiede zwischen Arbeitslosen sind größer als häufig angenommen, berichtet Celine-Chantal Elster-Kann in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift ´Psychosoziale und Medizinische Rehabilitation`. Mehrere Typologien sind in der Forschung beobachtet worden. Alle ähneln dem Modell des belgischen Arbeitspsychologen Hans de Witte. Er registrierte in seiner Studie mit Arbeitslosen:

Essstörungen immer häufiger tödlich

Das Sterberisiko wird bei Essstörungen häufig unterschätzt, warnt das Jahrbuch Sucht 2026. Am höchsten ist die Gefahr bei Magersucht (anorexia nervosa) mit fünf bis sechs Prozent: Allgemeine Auszehrungen, Infekte, Herzkreislaufstörungen spielen eine Rolle, oft handelt es sich letztlich um einen Suizid. Die Häufigkeit nimmt international zu.




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