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Forensische Psychiatrie bietet jugendlichen Straftätern ein Sozialisations- und Lernfeld

25.06.2022 In der Jugend und dem frühen Erwachsenenalter werden Männer häufiger straffällig als in den folgenden Lebensjahren - allerdings fast immer mit Bagatelldelikten. Sind die jungen Täter psychisch krank bzw. suchtkrank, schickt das Gericht sie in eine forensische Jugendpsychiatrie. Bettina Hackenbroch-Hicke und Markus Wild bieten in der Fachzeitschrift "Forensische Psychiatrie und Psychotherapie" einen intensiven Einblick in die Arbeit der Jugendforensik der Karl Jaspers-Klinik Bad Zwischenahn (Niedersachsen): Die "gesamte Unterbringungssituation wird als potentiell korrigierendes Sozialisations- und Lernfeld gestaltet."

Forensik: Erfolgreiche psychologisch-psychiatrische Gutachter kennen ihre möglichen kognitiven und emotionalen Fehlschlüsse

18.06.22 Psychiatrisch-psychologische Gutachten sind äußerst fehleranfällig - vor allem, wenn sie eine Prognose stellen sollen. Nicht nur die wissenschaftliche Expertise entscheidet über die Qualität. Professor Dr. Norbert Nedopil und Kollegen beschreiben die psychischen Merkmale einer erfolgreichen Gutachter-Persönlichkeit (im aktuellen Fachbuch "Prognose: Risikoeinschätzung in forensischer Psychiatrie und Psychologie").

Weiterbildung und Training: Wie der Transfer in den Arbeitsalltag und der Nutzen gesteigert werden können

12.06.2022 Wirtschaftspsychologie: In der Personalentwicklung sind Trainings für MitarbeiterInnen und Führungskräfte oft begehrt, informativ und unterhaltsam, aber keineswegs nützlich. Viele Fallstricke be- oder verhindern die Umsetzung des Gelernten on the job, berichtet Professor Dr. Lothar Bildat in seinem Lehrbuch "Psychologie im Human Resource Management".

Online sind wir gleicher: Studie zeigt Tendenzen zu idealisierter Selbstdarstellung im Internet

Die Unterschiedlichkeit zwischen Menschen ist online geringer ausgeprägt als offline / Nutzer:innen inszenieren besonders ihre psychologischen Eigenschaften im Netz in idealisierter Weise / Veröffentlichung in „Current Psychology“

Neu: Gesundheitsinformation zur Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS)

Medizinische Fachleute können Menschen, die wenig oder kein deutsch sprechen, die verlässlichen Informationen in Arabisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch und Türkisch mit an die Hand geben.

 

Die Psyche beeinflusst die Schmerzverarbeitung: mildernd oder verstärkend

05.06.2022 Schmerzen, vor allem chronische Schmerzen, sind für die Betroffenen mit einem großen Leidensdruck verbunden. Welche Formen von Schmerz und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt und welche Rolle die Psyche dabei spielt, erklärt Priv.-Doz. Dr. Regine Klinger, psychologische Leiterin des Bereichs Schmerzmedizin und Schmerzpsychologie in der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), anlässlich des bundesweiten Aktionstags gegen den Schmerz am 7. Juni.

Pandemie: Immer häufiger Depressionen und Essstörungen bei Jugendlichen

27.05.2022 Die Pandemie hat massive Folgen für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Im Jahr 2021 stiegen Depressionen und Essstörungen bei Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 17 Jahren weiter an. Mädchen wurden mit psychischen Erkrankungen deutlich häufiger stationär behandelt als Jungen. Im Grundschulalter zeigte sich eine spürbare Steigerung von Störungen sozialer Funktionen und eine Zunahme von Entwicklungsstörungen. Das ist das Ergebnis der Analyse aktueller Krankenhausdaten der DAK-Gesundheit für den Kinder- und Jugendreport 2022. DAK-Vorstandschef Andreas Storm und der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte fordern angesichts der dramatischen Entwicklung ein schnelles Handeln der Politik.

Umweltpsychologie: Wie Kinder zunehmend gelenkt werden und sich immer weniger in freier Natur entwickeln können

Kinder verfügen über immer weniger ungebundene Freizeit, in der sie autonom spielen und handeln können. Die Medialisierung, Institutionalisierung und Verhäuslichung der Kindheit nehmen zu. Die Möglichkeiten für einen Kontakt, ein Erleben und Erfahrungen mit der freien Natur nehmen ab. Damit verlieren Kinder wichtige Ressourcen für ihre biopsychosoziale Entwicklung. Die Fachzeitschrift UMWELTPSYCHOLOGIE analysiert in ihrer Ausgabe "Kind und Natur" die Problematik und empfiehlt die wohnortnahe Anlage großzügiger Naturerfahrungsräume.

Die massenhafte Inhaftierung von Drogenkonsumenten ist kontraproduktiv und zerstört Menschenleben

19.05.2022 "1.826 Menschen sind 2021 in Deutschland an den Folgen von Drogenkonsum und – vor allem – der gescheiterten Drogenverbotspolitik gestorben, fast 16 Prozent mehr als 2020 und 44 Prozent mehr als 2017," teilt die Deutsche Aidshilfe mit. "Dieser dramatische Anstieg erfordert einen unverzüglichen Politikwechsel hin zu Entkriminalisierung und staatlicher Regulierun

Jahrbuch Sucht: Raucher verursachen jährlich fast 100 Milliarden Euro Schaden

Jahrbuch Sucht: Mehr als ein Viertel der Männer und mehr als ein Fünftel der Frauen rauchen; die meisten stammen aus einer Bevölkerungsgruppe mit niedrigem Bildungs- und Sozialstatus. Das Jahrbuch Sucht 2022 beschreibt diese Tendenz bereits für SchülerInnen. Allerdings ist Nikotin bei Jugendlichen generell immer weniger angesagt; daher geht der Tabakkonsum insgesamt seit Jahren leicht zurück. Jugendliche bevorzugen eher Rauschgift.

Alzheimer-Prävention: Ein gesunder, aktiver Lebensstil zahlt sich nicht nur im Hinblick auf die Lebenserwartung aus!

18.05.2022 Eine im BMJ publizierte Studie zeigt: Jeder kann sein Risiko, an Alzheimer-Demenz zu erkranken, senken – und zwar mit fünf einfachen Maßnahmen: Gesund ernähren, sich ausreichend bewegen, den Geist trainieren, Nichtrauchen und den Alkoholkonsum beschränken. Die Studie zeigte, dass 65-jährige Frauen mit gesundem Lebensstil 21,6 Jahre demenzfrei lebten, jene mit ungesundem Lebensstil nur 17 Jahre. 65-jährige Männer mit gesundem Lebensstil hatten 21,7 demenzfreie Jahre vor sich, die mit ungesundem Lebensstil nur 15,3.

Wirtschaftspsychologie: Wie Menschen sich zur Führungskraft entwickeln

Eine Studie zeigt, wie sich Menschen zu Führungspersönlichkeiten entwickeln und was sie anders machen als Kolleg:innen, die diesen Weg nicht gehen




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