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Wie entstehen Angststörungen? Neue Forschungsergebnisse geben Aufschluss über die biologischen Ursachen

Eine neue im Februar 2026 in Nature Genetics veröffentlichte Studie der Texas A&M University (USA), der Dalhousie University (Kanada), des King's College (UK) und der Universitätsmedizin Würzburg (Deutschland) zeigt: Angsterkrankungen entstehen auf dem Boden einer genetischen Vulnerabilität vergleichbar anderen psychischen Erkrankungen. Durch die Identifizierung robuster genetischer Signale, die neue Einblicke in die biologischen Grundlagen dieser schwerwiegenden Erkrankungen bieten, trägt diese internationale Studie dazu bei, präzisere und wirksamere Ansätze für Prävention und Behandlung zu entwickeln., einer der weltweit häufigsten psychischen Erkrankungen.

Schlafstörungen erfolgreich mit Medizin-Qigong behandeln

Medizin-Qigong eignet sich vor allem zur Vorbeugung und Therapie psychosomatischer Störungen. Die Professoren Tianjun Liu und Willi Neumann bieten in ihrem zweibändigen Werk ´Chinesisches Medizin-Qigong´ einen wissenschaftlich fundierten Überblick und konkrete Übungsanleitungen.

Neue Klassifikation der ICD-11 für die Psychotherapie: differenziertere, dimensionale Diagnostik

Die neue ICD-11 der WHO bietet auch für die Psychotherapie interessante - wenngleich teils umstrittene - Veränderungen. Matthias Backenstrass und KollegInnen bieten in einer speziellen Ausgabe von ´Verhaltenstherapie & Verhaltensmedizin´ eine Übersicht und detaillierte Einblicke.

Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit stellt aktuelle Daten zur Studie Jugendsexualität vor

Jugendliche werden später sexuell aktiv – und verhüten sicher. Das zeigt die aktuelle Jugendsexualitätsstudie des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit. 2019 waren die meisten Jugendlichen mit 17 Jahren sexuell aktiv, heute meist mit 19. Bei der Verhütung zeigt sich die junge Generation verantwortungsbewusst. Lediglich sechs Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen gaben an, beim ersten Sex nicht verhütet zu haben. Die meisten verhüteten mit Kondom. Für die Studie wurden über 5.300 Jugendliche und junge Erwachsene befragt. Die Ergebnisse zeigen: Aufklärung wirkt – und stärkt junge Menschen in ihren Entscheidungen.

Gruppentherapie: Fehleranalyse und Behandlungsempfehlungen von Peter Fiedler

Bei der Gruppen-Psychotherapie unterlaufen häufig Fehler und werden PatientInnen geschädigt. In seinem neuen Lehrbuch ´Psychotherapie in und mit Gruppen´ analysiert Prof. Dr. Peter Fiedler die Praxis kritisch und bietet konkrete Behandlungsempfehlungen.

Philosophie der Psychiatrie: Das Gehirn ist Organ der Freiheit

Besitzt der Mensch Willensfreiheit? Neurobiologen bezweifeln es - im Gegensatz zu Psychotherapeuten. Im Reader ´Willensfreiheit - eine Illusion?´ erläutern Psychiater das Zustandekommen menschlicher Willensfreiheit.

 

Manual: Persönlichkeitsstörungen erfolgreich psychoedukativ behandeln

Persönlichkeitsstörungen werden immer häufiger, etwa fünf Prozent der Bevölkerung sind betroffen. In Einzel-und Gruppentherapie können sie lernen, ihre Störungen zu verstehen, auszugleichen und sich weiter zu entwickeln. Bernt Schmitz, Petra Schuhler und KollegInnen stellen ein erfolgreiches psychoedukatives Manual zur Verfügung: "Kognitive Verhaltenstherapie bei Persönlichkeitsstörungen und unflexiblen Persönlichkeitsstilen".

Philosophie der Medizin: Leben im stabilen Nichtgleichgewichtszustand am Rand des Chaos

Der Mensch lebt und stirbt zwischen diesseits und jenseits. Michael Imhof, Arzt und Philosoph, reflektiert den Spannungsbogen in seiner Monografie "Mensch zwischen Physik und Metaphysik", Band 3 der Reihe "Philosophie der Medizin und des Menschen".

Polyästhesie: Künstlerische Therapie und Kunsterziehung stimulieren die Persönlichkeitsentwicklung

Der Königsweg künstlerischer Therapien führt über die Polyästhesie - eine Kombination aus bildnerischem Gestalten, Musik, Bewegung, Texten, Theater. Stimuliert werden Körper, Wahrnehmung, Gefühle, Denken. Unterschiedliche Bereiche greifen auf dieselben neurobiologischen Mechanismen zurück. Die Hintergründe beschreibt Professor DDDr. Wolfgang Mastnak in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitischrift ´Musik-, Tanz- & Kunsttherapie´:"Sinnesverarbeitende Areale (im Gehirn) interagieren und werden durch ästhetische Erfahrung und kreative Aktion wechselseitig erweitert."

Forensische Psychotherapie für Frauen: Stereotype Fehleinschätzungen häufig

Stereotype Frauenbilder beeeinflussen oft die Wertung von Straftäterinnen in der Justiz: Mildere Gerichtsurteile sind keine Seltenheit. Im Maßregelvollzug erhalten psychisch kranke Täterinnen "möglicherweise längere und intensivere Behandlungen, die nicht immer notwendig sind. Dies kann zu einer Überbehandlung und unnötigen Verlängerung des Aufenthalts im Maßregelvollzug führen," kritisieren Dres. Madeleine Kassar und Corinna Stamminger in der Fachzeitschrift ´Forensische Psychiatrie und Psychotherapie´. Die aktuelle Ausgabe thematisiert die Frauen-Forensik.

 

Zukunftsängste belasten Kinder und Jugendliche, aber sie verfügen über gute mentale Ressourcen

Die Ergebnisse der achten Befragungsrunde der COPSY-Studie (Child Outcomes in PSYchology) des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) zeigen, dass aktuelle gesellschaftliche Diskussionen bei Kindern und Jugendlichen eine große Rolle spielen. Neu ist, dass sich die junge Generation neben ihren Ängsten vor Kriegen und Terrorismus auch Sorgen um die Spaltung der Gesellschaft und Zuwanderung macht.

Ingenieurpsychologie: neue, kritische Herausforderungen

„Die künstliche Intelligenz neigt dazu, einem nach dem Mund zu reden und teilweise die Wahrheit inkorrekt darzustellen, um NutzerInnen zu gefallen. Wenn wir uns daran gewöhnen, wäre es hochgradig problematisch, weil daraus unrealistisch hohe Erwartungen an menschliche Beziehungen resultieren können. Wir sehen darin v.a. eine Gefahr, wenn die jüngere Generation mit solchen KI-Agenten groß wird und diese Art von Beziehung wie selbstverständlich in ihr soziales Netzwerk einbettet,“ berichtet Prof. Dr. Nils Köbis in REPORT PSYCHOLOGIE. Die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift fokussiert kritische Themen der Ingenieurspsychologie.




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